ein erneuter Büchertreff und seine Folgen….

Heute war es wieder soweit: Büchertreff mit Bibliophilin und Anin. Wir haben unsere neuesten literarischen Entdeckungen ausgetauscht und dazu wunderbare Pasta gemampft.  Leider mussten Anin und ich für den nachfolgenden Raubzug im Bücherbrocky auf Bibliophilin verzichten. Unter grossem Wehklagen haben wir sie, unsere Lieblingsbuchhändlerin zurück an ihren Arbeitsplatz geleitet, bevor es weiter ins Bücherbrocky ging.

Und hier sind sie, die neuen potentiellen Perlen im elfschen Bücherregal

Für ein Austauschjahr in die USA. Da gehe ich doch gerne mit; zumindest literarisch. Ich danke Bibliophilin dafür, dass sie sich auf den Tausch Cappuccino versus dieses Buch eingelassen hat.

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„Putze“ klingt fast so spannend wie Günther Wallraff’s „Ganz unten“.

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Die Salzstadt von Li Rui

„Es heisst, wenn der Winter einmal kommt, sei auch der Frühling nicht mehr fern. Aber meine Geschichte beginnt im Winter und endet im Winter“. Zitat gelesen und eingepackt!  Für einen Blick auf das Cover empfehle ich einen Ausflug auf Amazon. Auf der Verlags-Website ist der Titel leider unauffindbar.

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Auch Elfen greifen ab und zu nach einem Thriller. Kolyma verspricht alptraumhafte Nächte mit morgendlicher Gänsehaut….

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Wie ist es, dort zu wohnen, wo andere Urlaub machen? Die Journalistin Angelika Overath will es wissen, zieht mit ihrer Familie ins Unterengadin in der Schweiz und schreibt darüber.

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Wo doch „Das fünfte Kind“ von Doris Lessing eines meiner absoluten Lieblingsbücher ist, wäre es an der Zeit,  auch einmal einem anderen Buch von ihr die Ehre zu geben.

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„Bitte unbedingt lesen. Die Geschichte nimmt einen auf und trägt einen fort“ sagt Christine Westermann. Und aus Erfahrung weiss ich, dass die gute Frau Westermann denselben Lesegeschmack hat wie ich.

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Die irische Nacht von Brendan Graham

Ein echter Wälzer; vermutlich das perfekte Buch für kalte Wintertage. Aber mit den Büchern vom Bücherbrocky muss man es halten wie mit den Festen; man muss sie feiern wie sie fallen also mitnehmen, wenn sie einem ins Auge springen. Auch dieser Titel ist auf der Verlagsseite nicht mehr zu finden. Darum muss Elfbox ohne Cover auskommen.

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Also rutscht etwas zur Seite, ihr Einwohner der elfschen Bücherstadt und macht ein wenig Platz für die Neuzuzüger.  Rezensionen werden folgen; hoffentlich demnächst in diesem Blog-Theater

Es wird nicht der letzte Büchertreff gewesen sein. Und beim nächsten Mal werden wir Bibliophilin ins Bücherbrocky mitschleifen, versprochen!

und die Perlen rollen unaufhaltsam

Zwei sichere und drei potentielle Perlen sind heute in meine Richtung gerollt. Vorhang auf für sie:

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Dieses wunderbare Buch war eines der zwölf absoluten Highlights in meinem Lesejahr 2010 und ich freue mich sehr, dass es jetzt auch dauerhaft in mein Regal eingezogen ist. Bibliophilin hat es mir zur Adoption übergeben.  Solche Übergaben zelebrieren wir natürlich immer mit ausgiebigem Austausch und einem Cappuccino. Schön war’s. Danke Dorota!

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Die vier folgenden Neuzugänge stammen aus dem heutigen Raubzug im Bücherbrocky. Einem der Lieblingsorte zur Auffrischung des elfschen Bücherbestands.

Aus dem Klappentext:  … und als dann noch seine Gefahrenkiste gestohlen wird, macht er sich trotz seiner unendlich dicken Brillengläser mit einem „flatterbibbrigen“ Gefühl im Bauch auf den Weg in das grösste Abenteuer seines Lebens.

Diesen „er“ namens Zoomy möchte ich unbedingt kennenlernen und in bin wahnsinnig neugierig, was sich in dieser Gefahrenkiste versteckt. Also musste das Buch mit.

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Aus dem Klappentext: „Eine mitreissende Familiensaga, die den Clan der wohlhabenden bis sehr reichen New Yorker Patrizier Carnochan über anderthalb Jahrhunderte hinweg durchleuchtet und zerfetzt.“

Also das klingt nach einem richtig grossen Lesevergnügen und ist regelrecht an meinen Händen kleben geblieben. Ich könnte schwören, es hat mir zugeflüstert: „nimm mich mit, du wirst es nicht bereuen“.

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Die Stadtgeschichten hatte ich schon länger im Visier und mich natürlich königlich gefreut, als Band eins und zwei mich heute aus dem Regal angeblitzt haben. Schön brav standen sie nebeneinander. Sie scheinen regelrecht auf mich gewartet zu haben. Band eins namens „Stadtgeschichten“ war eines meiner Highlights im Lesejahr 2010. Ich werde Bri auf ewig dankbar sein, dass sie mich literarisch nach San Francisco gelotst hat. 🙂

Rezensionen werden folgen; hoffentlich demnächst in diesem Blog-Theater. 

Büchertreff mit Bibliophilin und Anin

Ein Büchertreff mit Bibliophilin und Anin verspricht jeweils  spannende Gespräche und interessante Lese-Empfehlungen; garniert mit einem feinen Mittagessen und gemeinsamen Wünschelruten-Gängen durch das Bücherbrocky und die Lieblingsbuchhandlung Nasobem.  Mit den gesammelten Schätzen lassen wir uns dann ins nasobemsche Sofa sinken und uns Erfrischendes in flüssiger Form servieren.  Heute war es wieder soweit. Und natürlich gab es einige Adoptionen für das elfsche Bücherregal.

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Aus dem Klappentext: Mehsud war ja nicht nur Mehsud für sie, sondern er war dieses ganze Land; diese fürchterlich nackten Berge, die hermetischen Dörfer, die grimmigen Männer und unsichtbaren Frauen, die Taliban, der so merkwürdig leise Krieg. Mehsud war Afghanistan, während ein geliebter Deutscher nicht Deutschland war. Das war der Unterschied, ein grosser. Ein Italiener, der auch Italien war, ging ja noch. Aber Afghanistan? Sich Afghanistan ins Herz holen?.

„Kriegsbraut“ steht schon seit mehreren Wochen auf meinem Wunschzettel. Ich hätte es ja glatt übersehen, aber Anin’s Wünschelrute hat rechtzeitig gezuckt. Danke! Zur Belohnung darfst du es bei mir ausleihen. 

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Aus dem Klappentext: Mit sinnlicher Leidenschaft entrollt Faulkner in diesem Klassiker der Literatur des 20. Jahrhunderts drei Lebenswege in der weiten Landschaft des Mississippi: Lena Grove, eine junge Schwangere auf einer fremden Landstraße, sucht ihren Geliebten. Am Ende hat sich ihr Schicksal in der Begegnung mit einem anderen Mann erfüllt, aber das Chaos sündhafter Verstrickung entlässt sie wieder fast unberührt. Joe Christmas, ein Wanderarbeiter, der sich seiner Rassenzugehörigkeit nicht sicher ist, findet hingegen keinen anderen Ausweg aus seinem Dilemma, als selbst zum Mörder zu werden. Der Geistliche Gail Hightower durchschaut das Gewebe aus religiösem und rassischem Fanatismus, kann sich aber nicht aus seiner Verklärung der „glorreichen“ Südstaatenvergangenheit befreien …

Dieser Roman klingt mehr als verlockend; die Adoption war also unumgänglich.

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Aus dem Klappentext: Mitten in die Slums von Dublin wird Henry 1901 hineingeboren. Sein Vater ist Rausschmeisser im Bordell und berühmt dafür, Störenfriede blitzartig mit seinem Holzbein niederzuschlagen. Seine Familie kann er davon nur schlecht ernähren, besonders den kleinen, immer hungrigen Henry. Aber Henry ist stark. Er wird ein kleiner König der Strasse – verdreckt, gewieft und ganz auf sich gestellt. 

Erinnerungen an Frank McCourt’s  „Die Asche meiner Mutter“ steigen vor meinem inneren Auge auf. Das alleine wäre Grund genug, dieses Buch in Pflege zu nehmen. Auch dass Henry zum Freiheitskämpfer wird und eine ganz grosse Liebe findet, spricht definitiv nicht gegen eine Adoption. Also so was kann ich doch nicht im Bücherbrocky zurücklassen. MEINS!

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Seit ich vor einem Jahr Band 1 der Stadtgeschichten  gelesen habe, weiss ich, dass ich auch noch die anderen Bände lesen muss. Noch heute bin ich Bri dankbar, dass sie mir diese Reihe empfohlen hat. Seither halte ich bei jedem Besuch im Bücherbrocky Ausschau nach diesem ganz eigenen Kosmos zwischen zwei Buchdeckeln. Denn die Stadtgeschichten machen einfach gute Laune. 

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Aus dem Klappentext: Sammy mag morgens Vollmilch mit Froot Loops, Jessie ein Glas Sojamilch, Bobbies, der Jüngste, liebt Toast über alles. Roger Rosenblatt und seine Frau übernehmen den Haushalt ihrer Tochter Amy, als sie völlig unerwartet stirbt und ihren Mann sowie drei kleine Kinder hinterlässt.

Ein Blick auf den Klappentext und ich erinnere mich deutlich, dass ich kürzlich eine Besprechung von diesem Buch im Radio gehört hatte. Es klang nach einem Buch ganz nach meinem Geschmack. Also auch hier: Adoption unvermeidlich!  *~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~

Ich danke Bibliophilin und Anin für diesen herrlichen Nachmittag unter Bücherverrückten. Es war nicht das erste und schon gar nicht das letzte Mal; garantiert! Jetzt aber genug der vielen Worte; jetzt wird gelesen. Rezensionen folgen; (hoffentlich) demnächst in diesem Blog-Theater.

und die Perlen rollen unaufhaltsam

Vor lauter Begeisterung über 84, Charing Cross Road habe ich doch glatt alle anderen Neuzugänge unterschlagen. Also akuter Nachholbedarf. Hier kommen sie, die neuen potentiellen Perlen.

Neugierig, was hinter diesen Covern steckt? Zu ungeduldig, um auf die Rezensionen auf Elfbox zu warten? Dann hilft nur der Blick zu den jeweiligen Angaben der Verlage. Hier gehts’s lang:

Ein Winter mit Baudelaire

Fräulein Jensen und die Liebe

Der nächtliche Lauscher

Bis(s) zum Abendrot

All diese Geschichten klingen höchst verlockend und ich freue mich sehr darauf, sie zu lesen. Bei Bis(s) zum Abendrot allerdings, weiss ich jetzt schon, dass sie mich begeistern wird. Ich liebe dieses Buch und ich die Sprecherin hat ihre Rolle schon in den ebenfalls ungekürzten Lesungen von Bis(s) zum Morgengrauen und  Bis(s) zur Mittagsstunde hervorragend gemeistert.. Das kann nur ein Hörgenuss werden.

Meine Erwartungen an den nächtlichen Lauscher sind besonders hoch.Wer die Stadtgeschichten geschrieben hat, für den wird die Latte ganz besonders hoch gelegt.  Schade übrigens, dass es die Stadtgeschichten inzwischen nur noch als Taschenbücher gibt. Schon länger auf der Suche nach den Hardcovern, habe ich bisher nur ziemlich zerfledderte Ausgaben gefunden. Und wenn ich etwas nicht mag, sind es zerfledderte Bücher. Aber meine Suchscheinwerfer bleiben eingeschaltet. Wenn es an der Zeit ist, werde ich sie finden, oder sie mich….

Wie auch immer; alles wird gelesen werden, alles wird gehört werden, alles wird rezensiert werden. (Hoffentlich) demnächst in diesem Blog-Theater.

und die Perlen rollen unaufhaltsam, vierter Akt

Körperbetont geht es weiter in der Kategorie „und die Perlen rollen unaufhaltsam…“, wobei diesmal zwei höchst unterschiedliche Körperregionen befallen werden. Einmal das Herz und einmal die Haut – die Gänsehaut wohlgemerkt. Danke an die Exsilaner, die mir die Perlen geschickt haben.

Wer nicht auf die Elfbox-Rezension warten möchte, kann hier schon mal einen Blick riskieren, wohin diese literarische Reise führen wird.

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Dieses Buch sass mir beim sonntäglichen Brunch in meiner Lieblingsbuchhandlung buchstäblich im Genick. Schon als ich den Fuss in dieses Paradies der Literaturversessenen gesetzt habe, blitzten mich die blauen Augen dieses Geschöpfs an und ich musste ganz schnell mal drin blättern. Ich könnte schwören, dass sich angesichts meines „nix da, mein SNUK ist noch gross genug-Blicks, bitte bringt mir schnell meinen Cappuccino“ das blitze-Blau in ein böse-Blau gewandelt hat. Auf jeden Fall ging mir der Übergang nicht mehr aus dem Kopf. Lange Rede, kurzer Sinn: Dank Exsila habe ich mein Bücherbudget elegant umkurvt und darf mich nun auf schlaflose Nächte freuen. Wer wissen will, worum es in diesem diesem 1019 Seiten dicken Wälzer geht, kann hier mal einen Blick riskieren.

PS: Der SNUK ist übrigens der Stapel noch ungelesener Kostbarkeiten. Und der ist hoch – *hust* schwindelerregend hoch…