Mords was los oder der Tanz mit den Lianen

Als erstes ein ganz grosses Kompliment an den Verlag Walde+Graf. Er ragt mit seinen wunderbar gestalteten Büchern immer wieder aus der Masse hervor. So auch mit den drei Tarzan-Romanen „Tarzan bei den Affen“, „Tarzan und die Schiffbrüchigen“ und „Tarzan und der Verrückte“ im Kartonschuber. Ich habe sie alle in einem Rutsch durchgelesen. Denn einmal Tarzan ist tatsächlich nicht genug. 

„Tarzan bei den Affen“

Wie alles begann: Lord Greystoke macht sich mit seiner Frau auf nach Westafrika. Es kommt, wie es kommen muss. Nach einer Meuterei auf dem Schiff  stranden die beiden fern aller Zivilisation am Rande eines Dschungels. Mit Mühe und Not baut Lord Greystoke für sich und seine Familie – Klein-Tarzan ist unterwegs – eine Hütte. Nach dem Tod seiner Eltern wird Baby-Tarzan von der Affenfrau Kala aufgezogen. Aus dem Kleinen wird der König des Dschungels. Eines Tages trifft er zufällig auf die in der Gegend rumstolpernde Jane, Tochter eines Wissenschaftlers. Amor schiesst erfolgreich seine Pfeile ab und Tarzan muss sich entscheiden. Dschungel oder Zivilisation. 

Tarzan und die Schiffbrüchigen

Tarzan wird nebst einigen anderen Menschen sowie ein paar wilden Tieren von zwei Deutschen Tierhändlern eingefangen. Durch einen Unfall hat er vorübergehend seine übermenschlichen Kräfte verloren. Aber natürlich nicht für lange. Nach einigen Tagen ist er wieder auf dem Damm und kann die Sache in die Hand nehmen. Am Ende landen sie alle auf einer vermeintlich unbewohnten Insel. Aber oho, dort lebt schon sein Jahrhunderten das Volk der Mayas. Und die bauen nicht etwa nur prächtige Tempel und Pyramiden; nein, sie haben auch die unfreundliche Angewohnheit, ihren Göttern Menschenopfer darzubieten.

Tarzan und der Verrückte

Das gibt‘s doch wohl nicht. Tarzan hat einen Doppelgänger. Einen ganz fiesen sogar. Er soll Frauen und auch Kinder von befreundeten Stämmen verschleppt haben. Und da ist auch die Millionärstochter namens Sandra Pickerall, die sich der falsche Tarzan einfach geschnappt hat. Tarzan‘s Ruf ist ernsthaft in Gefahr. Also macht er sich vom Acker um herauszufinden, was um Himmels Willen da vor sich geht. Auch in diesem Band gibt es ein Volk mit dem Menschopfer-Angewohnheit. Damit es auch bestimmt nicht langweilig wird, machen auch noch zwei Ganoven Jagd auf den echten Tarzan. Denn schliesslich wurde auf ihn ein erkleckliches Sümmchen Kopfgeld ausgestellt. 

Die Geschichten rund um den König des Dschungels sind herrlich trashig und die Illustrationen in dieser Ausgabe passen einfach wie die Faust aufs Auge. Wie unser Held sich hier von Liane zu Liane schwingt und aus jeder noch so miesen Lebenslage eine gute Idee entwickelt, ist äusserst unterhaltsam. Edgar Rice Burroughs zeigt eine überbordende Fantasie. Ganz besonders erwähnenswert ist das Nachwort von Georg Sesslen  im Band „Tarzan und der Verrückte“. Seine Ausführungen sind das Sahnehäubchen dieser Walde+Graf-Ausgabe.

Fazit: Trashig, kultig, lesenswert! Ganz abgesehen davon ist der Schuber ein Hingucker im Bücherregal. 

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her mit dem Sheriffstern!

Auf dieses Buch bin ich durch die TV-Show „der Hundeflüsterer“ gestossen. Es ist faszinierend, mit welchen Methoden Cesar Millan innert kürzester Zeit aus den wildesten Hunden gehorsame Lämmchen macht und welche Tipps er Hundebesitzern gibt, die bislang von ihren Hunden spazieren geführt werden.

Nach der Lektüre dieses unterhaltsamen Werks könnte ich einen kampflustigen irischen Wolfshund bändigen. Auch eine deutsche Dogge, die bisher Chihuahuas zum Frühstück frass, könnte ich ernährungstechnisch umpolen. Einem englischen Mastiff den Sheriffstern abnehmen, wäre auch keine grosse Sache.  Theoretisch natürlich. Praktisch müsste ich wohl den Hundeflüsterer einfliegen lassen…

Fazit: Unterhaltsamer Mix aus Biografie und Ratgeber.

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ein Missionar und sein Auftrag

Daniel Everett reist 1977 mit seiner Ehefrau und den drei gemeinsamen Kindern in den brasilianischen Urwald. Der Auftrag ist klar: Er soll den Pirahã, einem indigenen Volk, das noch gänzlich traditionell lebt, das Wort Gottes nahebringen. Die Menschen heissen ihn fröhlich willkommen und Daniel Everett richtet sich mit seiner Familie mitten unter ihnen häuslich ein. Insgesamt sieben Jahre lang studiert er die Lebensweise der  Pirahã und lernt ihre Sprache. Schon bald zu Anfang fällt ihm auf, dass von jung bis alt alle aussergewöhnlich glücklich zu sein scheinen.

Erstaunliches kommt zu Tage: Die Sprache der Pirahãs kennt weder Vergangenheit noch Zukunft, weder Farben noch Zahlen. Nur das Jetzt ist ihnen wichtig. Ausschliesslich über unmittelbar Erlebtes wird gesprochen; Abstraktes ist ihnen fremd. Was nicht mit eigenen Augen gesehen wird, existiert nicht und gerade das lässt den Missionsauftrag von Daniel Everett scheitern. Die Pirahã können einfach nicht glauben, was er ihnen nahebringen will. Everett, der im Rückblick gesehen, schon länger zweifelte, verliert den Glauben. Seine Ehe zerbricht daran.

Der Mix aus Erfahrungsbericht und viel Fachlichem aus dem Gebiet der Sprachwissenschaft ist angereichert durch zahlreiche Farb- und Schwarzweiss-Bilder. Die vielen Details zur Linguistik bremsen immer wieder den Lesefluss und ich bekenne mich schuldig, diese Abschnitte teilweise quergelesen zu haben. Gerne hätte ich etwas mehr zur Person von Daniel Everett erfahren. Aber wie der Titel schon sagt, geht es im vorliegenden Buch vor allem um eines: „Das glücklichste Volk“. Es ist spürbar, wie sehr Daniel Everett das Wohlergehen dieser Menschen am Herzen liegt.

Fazit: Empfehlenswert für alle, die sich für fremde Völker und vor allem für Linguistik interessieren.

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eine ganze Welt inmitten des Waldes

Schon äusserlich fällt „Wildwood“ aus dem üblichen (Bücher)rahmen. Mit einem Format von 15 x 19.5 cm entspricht es nicht gerade den gewohnten Massen für ein gebundenes Buch. Das farbenfrohe Cover, der Klappentext und auch der Trailer lassen auf ein märchenhaftes Abenteuer hoffen.

Nicht in ihrem schlimmsten Alptraum hätte sich die zwölfjährige Prue das ausmalen können. Ein Schwarm Krähen schnappt sich ihren einjährigen Bruder und fliegt mit ihm davon. Das alleine wäre ja schon eine Katastrophe. Aber mit anzusehen,  wie  die Krähen mit dem kleinen Mac in die „Undurchdringliche Wildnis“ verschwinden, ist mehr als beängstigend. Die „Undurchdringlche Wildnis“ ist für die Menschen rund um Portland eine absolute No-Go-Aerea.  Prue weiss nicht, was sie dort  erwartet; sie weiss nur eins: Sie muss Mac zurückholen. Curtis, ihr Mitschüler, folgt ihr unbemerkt und erweist sich als wahrer Segen bei der Rettungsaktion. Ein märchenhaftes Abenteuer beginnt und mit ihm der Kampf zwischen Gut und Böse.

„Das ist unglaublich“, murmelte Prue endlich. Inzwischen hatte sie sich von dem Schock etwas erholt, den Wald zum Leben erwachen zu sehen. „Ich kann gar nicht fassen, dass es all das hier die ganze Zeit gab und ich nichts davon wusste.“

Prue und Curtis gehen schon bald getrennte Wege und der Autor erzählt abwechselnd von ihm und von ihr. Sprechende Tiere verschiedenster Gattung, eine Räuberbande, eine Vogelarmee und vieles mehr kreuzen mal in guter, mal in schlechter Absicht,  die Wege der beiden Kinder. Aber Prue lässt sich von ihrem Ziel, Mac nachhause zu bringen, nicht abbringen. „Wildwood“ ist ein spannendes Kinder- und Jugendbuch, das auch Erwachsene begeistern kann. Mich jedenfalls hat es rasch in den Bann gezogen und mich so manches Mal an „Alice im Wunderland“ erinnert. Die paar Längen in der Geschichte – fünfhundert Seiten hätten es auch getan – sind verzeihlich. Die wunderschönen Illustrationen tun ihres dazu. Allerdings gehe ich wegen der stellenweise heftigen Kampfszenen nicht einig mit dem Verlag, der das Buch schon für Zehnjährige empfiehlt.

Fazit: Märchenhaftes All-Age-Abenteuer. Die Website von Colin Meloy und Carson Ellis lässt auf eine Fortsetzung hoffen.

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Vorsicht! Lesen ist ansteckend…..

Wer schon länger bei Elfbox mitliest, weiss von meiner Begeisterung für „Die Monkey Wrench Gang“.  Sie blieb nicht folgenlos. Drei Mitglieder der Lesegruppe „die üblichen Verdächtigen“ aus dem Lande Lovelybooks haben sich der Gang ebenfalls an die Fersen geheftet. Lest selber, was dabei rausgekommen ist,

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Weltverbesserer mit Schraubenschlüssel

Da können die üblichen Verdächtigen nicht widerstehen.
Die Elfe war hingerissen, jetzt sind Rallus , Bri und Thursday dran. Eine Gemeinschaftsrezi von Rallus und Thursdaynext mit freundlicher Unterstützung von Bri.

„Jessas, dachte sie, krimineller Anarchismus muss ja eine langweilige Arbeit sein“ Nicht mit der Monkey Wrench Gang.
 Bei dieser ökoanarchistischen, aussergewöhnlichen, zutiefst amerikanischen 70er Jahre Bonnie und Clyde Geschichte mit absoluter Aktualität gilt :
“ Nur die Harten kommen in den Garten“ Im tiefsten Südwesten Amerikas nahe der Staatsgrenzen von Utah und Arizona steht ein Monument des Unfriedens.
Unfriedens für alle die die freie Natur lieben, die reine Luft und den wildfliessenden Fluss.
 Das Übel ist der Glen-Canyon Dam eine Staumauer die den Colorado River anstaut und den Lake Powell zum zweitgrößten Stausee der USA macht.
 Bei einer Touristenfahrt im unteren Colorado River treffen sich unsere 4 Freunde und eine Idee wird geboren, welche, pragmatisch amerikanisch eben, sogleich in Aktion mündet.
 Bewaffnet mit einer inneren Wut, einem Drang der Natur ihrem Recht zu verhelfen machen sich die 4 Idealisten auf den Weg die amerikanischen kapitalistischen Naturzerstörer aufzuhalten. 
Dabei darf aber NIEMALS ein Mensch zu Schaden kommen, soviel Umsicht muss sein! Wichtigstes Werkzeug hierzu, abgesehen von vier unterschiedlichen Motiven, die sich in einer gemeinsame Überzeugung der gezielten Sabotage wiederfinden: der Universalschraubenschlüssel und viel Sand!
 Mit diesen bewaffnet versucht die Gang den Lauf der Dinge umzudrehen und auch ein wenig ihre eigenen Problemen zu entfliehen. 
Gewaltfrei und effektiv zu bleiben ist dabei gar nicht so einfach, besonders mit einem vietkongerfahrenen Waffennarren.
Zweifel am Tun bleiben da nicht aus. „In der Stille der Wüste, unter einem sternenübersäten Himmel, der von den ersten Strahlen einer schnell ziehenden Sonne gefärbt wurde, starrten sie  –  drei kleine,  schwache, ängstliche Sterbliche  –  einander an.  Noch immer Zeit, dachte sie, noch – immer Zeit dachten sie alle. ….. 
Noch immer Zeit für nüchterne Gedanken, für Ordnung,  Schicklichkeit,  gesunden Menschenverstand;   für alles was gut und sicher und anständig ist, um Himmels willen!“  Gerade die bunte Mischung amerikanischer Charaktere ihre Überspitzung und die umwerfende Komik machen den besonderen Charme dieses Buches aus.
 Die Hauptfiguren entwickeln sich paralell zur Geschichte mit ihr und wer gute Dialoge und teils derben Witz zu schätzen weiß wird sie ebenso lieben lernen wie wir. Bonnie Abbzug,  die einzige Frau der Gang hat es auch nicht immer leicht. 
“ Ein Mann allein kann ja manchmal ziemlich blöd sein,  aber was die richtige,  waschechte Dummheit betrifft,  da ist wohl die Arbeit im Team unschlagbar“. „Die Hoffnung sprudelt ewiglich – in männlichen Keimdrüsen“, davon sind auch Seldom See Smith – abgeleitet von seinem seltenen Auftauchen bei seinen drei Ehefrauen und bekennender R-Mormone – und Hayduke betroffen. Die männlichen Träume von Doc ähneln Crumbs Frauenbild und Hayduke erscheint als eine Mischung aus Bukowski und Crumb, mit seinem tierischen Trieb und dem glorifizierten Alkoholismus.
Bonnie kommt mit ihren männlichen Gang-Kollegen dennoch bestens zurecht, weiß sie zu nehmen….. Man spürt und atmet die Liebe des Autors zu dieser ganz besonderen Flora und Fauna die er mit viel Sachkenntnis dergestalt beschreibt, dass man sich in die Wüste hineinversetzt fühlt.
Man atmet die Luft, spürt die Hitze,den Duft des Salbeis und kreist wie ein philosophischer Geier über dem Geschehen, so wie es die Geier des Canyon zuweilen bei der Arbeit der Gang tun.  Seine Figuren – selbst die Gegenspieler wie Bischof Love (!)  –  agieren aus purer Leidenschaft und weil sie von ihrem Tun überzeugt sind. 
Abbey läßt uns an dem Innenleben seiner Figuren teilhaben und so entsteht ein plastisches Bild auch des Amerikas der 70er Jahre.  
Fast überzeichnet er die Darstellung all der Maschinen,  des Fuhrparkes die in den „Genuss“ des Universalschlüssels kommen und danach ächzend, schnaufend und zitternd ihr Leben aushauchen, die Kolben verschmelzen und wie in einem Herzinfarkt auf den Boden sinken.
 Komplementiert wird die Gang durch die  (leider zu wenigen)  Zeichnungen des Untergrundzeichners Robert Crumb,  mit dem Abbey eng zusammen gearbeitet hat.  Ein durch und durch amerikanisches Buch was zu Recht nach seinem Erscheinen 1975 zum Kultbuch wurde, aber in den vielen Jahren nicht an Aktualität eingebüßt hat. 
Volle Punktzahl, beim Lesen ist dann doch öfters die Faust nach oben ausgerutscht: „YIAAAHHHH“ und der Drang mitzusabotieren wurde nur von der fesselnden Lektüre behindert die gegen Ende keinen Lesestopp mehr zuließ. Wie schon Günter Eich sagte: „Nein, schlaft nicht, während die Ordner der Welt geschäftig sind!
 Seid mißtrauisch gegen ihre Macht,
 die sie vorgeben für euch erwerben zu müssen!
 Wacht darüber, daß eure Herzen nicht leer sind, 
wenn mit der Leere eurer Herzen gerechnet wird!
 Tut das Unnütze, singt die Lieder,
 die man aus eurem Mund nicht erwartet!
 Seid unbequem, seid Sand, nicht das Öl im Getriebe der Welt“  Ein Buch welches unsere Herzen gefüllt hat!

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Scheint, als hätten thursdaynext, Rallus und Bri genau so viel Spass mit der Gang gehabt wie ich. Nun ja, ich habe nichts anderes erwartet…..

Handschlag mit dem Teufel von Roméo Dallaire

Schon vor Jahren habe ich „Handschlag mit dem Teufel“ gelesen. Ein erschütterndes Buch, ein wichtiges Buch. Noch immer habe ich keine Rezension über diese furchtbar traurige Biografie  verfasst. Denn sie wäre nur eines: Ungenügend.  Darum versuche ich es nun nicht mehr, sondern empfehle es ganz wortlos. Wem das nicht genügt: Worte gibt es auf der Verlagsseite.

Mehr zu Romeo Dallaire gibt es auf seiner eigenen Website . Inzwischen wurde „Handschlag mit dem Teufel“ verfilmt.

Unterwegs mit einem der ganz grossen Schauspieler unserer Zeit

Sean Penn ist einer der ganz grossen Schauspieler der Gegenwart. Wo er mitwirkt, kommt in der Regel Meisterhaftes auf die Leinwand. Ich kriege heute noch Gänsehaut, wenn ich an seine brillante Darstellung des Matthew Poncelet in  „Dead man Walking“ denke. Zeit also, diesem Künstler mit einer Biografie auf den Pelz zu rücken.

Gut geschriebene Biografien sind eine interessante Sache. Genau so verhält es sich mit dieser. Die Art, wie Richard T. Kelly beim Verfassen dieses Buchs vorgegangen ist, scheint sehr unkonventionell und ich war skeptisch, ob sie mich zu packen vermag. Anstelle aus Recherchen das Leben Sean Penns‘ von Anfang bis heute aufs Papier zu bringen, besteht diese Biografie aus einer Aneinanderreihung von Aussagen, die Penn‘s Weggefährten und der Schauspieler selber gemacht hatten. Unter dem Titel „Besetzungsliste“ erfahren wir gleich auf den Seiten 7 bis 15 (!)  wer alles zu Wort kommen wird. Von A wie Woody Allen bis W wie Robin Wright werden sie zitiert. Und wer sich nun vorstellt, dass die ganze Sache furchtbar langweilig und zäh zu lesen ist, liegt mehr als daneben. Ich für meinen Teil habe das Buch innert zwei Tagen weggelesen. Und das ohne mich auch nur ein einziges Mal zu langweilen. Interessant sind auch die insgesamt 45 Schwarzweiss-Fotografien, die Sean Penn‘s Werdegang dokumentieren. Insgesamt eine ganz runde Sache, die Richard T. Kelly hier vorlegt.

Fazit: Wer Biografien mag und auch nur im entferntesten interessiert an Sean Penn‘s Werdegang ist, wird  an diesem Buch seine wahre Freude haben.

Für weitere Infos zu dieser Biografie geht es hier lang.