Katharina Faber – Fremde Signale

Katharina-Faber-Fremde-Signale_smallDie Bücher vom Schweizer Bilger-Verlag haben mich bisher optisch immer sehr angesprochen. Aber das war es auch schon. Die Lust, eines auch wirklich mal zu lesen, war  nicht da. Die Geschichten interessierten mich einfach nicht. Bis eine Bibliothekarin mir in den höchsten Tönen von „Fremde Signale“ vorschwärmte. Also gut, dann nehme ich es eben mit. Mal etwas reinblättern kann ja nicht schaden. Zur Inhaltsbeschreibung geht es hier lang.

Melancholisch und gleichzeitig aufregend schreibt Katharina Faber von drei Schutzengeln und ihrem Schützling. Wie sie ihre Schutzbefohlene begleiten, unauffällig beschützen, ihr Gutes tun. Und während die einzelnen Stimmen der drei Engel erzählen, kommen wir auch ihnen näher. Ihrem Leben und ihrem Tod. Ihren Wünschen und Träumen.

„Was wir übermitteln, kommt nicht aus einem Alphabet. Unsere Zeichen gleichen in nichts den Zeichen einer Sprache. Und wenn wir uns an Menschen wenden mit unseren Signalen, so sind es für sie: fremde Signale. Herausgelöst aus dem Zeichennetz der Sprache. In ihre Menschentaubheit hinein. Schicken wir unsere Signale.“

Wer jetzt zwischen diesen Buchdeckeln esoterisches Gesülze vermuten sollte, liegt übrigens völlig falsch.

Fazit: Das ist es wohl, was man Erzählkunst nennt. Aussergewöhnlich, warmherzig, ganz gross.  Ja, man sollte auf Bibliothekarinnen hören…dce2882e2eeb0642b159fc88e9fd030a_low

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