Nach dem Sommer von Maggie Stiefvater

„Nach dem Sommer“  ist der erste Teil der Trilogie rund um Grace und Sam. Dass die Geschichte jeweils abwechselnd aus der Perspektive von Grace (gelesen von Annina Braunmiller) und Sam (gelesen von Max Felder) gelesen wird, macht das Zuhören sehr kurzweilig.

Die 17jährige Grace wurde als Kind von einem Rudel Wölfe angefallen. Hätte nicht dieser eine Wolf mit den bernsteinfarbenen Augen es verhindert, wäre sie wohl umgekommen. Trotz dieses schrecklichen Erlebnisses üben die Wölfe eine Faszination auf Grace aus und sie wartet jedes Jahr sehnsüchtig darauf, dass die Temperaturen fallen. Denn ihren ganz besonderen Wolf kann sie nur im Winter sehen. Dann aber sieht sie ihn häufig, wie er vom Waldrand aus in ihre Richtung blickt, ja sie regelrecht zu beobachten scheint.

Während der warmen Jahreszeit ist dieses faszinierende Geschöpf wie vom Erdboden verschluckt. Kein Wunder, denn dann ist er nicht einfach ein Wolf , sondern er wird zu Sam. Zu einem achtzehnjährigen, schwarzhaarigen jungen Mann. Ausser den bernsteingelben Augen erinnert nichts an den Wolf in ihm.  Dass beim Wechsel der Erzählperspektive jeweils die aktuelle Temperatur genannt wird, ist also wichtiger Teil der Geschichte. Es ist heerlich, die beiden zu beobachten, wie sie sich zum ersten Mal auf Augenhöhe begegnen, wie Amor’s Pfeil auch bei Grace einschlägt. Gleichzeitig zerreisst es einen fast das Herz; denn beide wissen, dass seine nächste Transformation in die Wolfsgestalt  auch seine letzte sein kann, ja höchstwahrscheinlich sogar sein wird. Ihre Zeit scheint also begrenzt. Bis sich in ihnen der Gedanke formt, ob es nicht doch eine Möglichkeit gibt, das zu verhindern. Ein Wettlauf beginnt.

Maggie Stiefvater’s Sprache ist einfach und fesselnd zugleich. Es hat eine Weile gedauert, bis ich in der Geschichte drin war. Aber dann mochte ich gar nicht mehr aufhören zu lauschen. Wie schön, dass es eine Fortsetzung gibt. Weitere Infos und eine Hörprobe gefällig? Na dann geht’s hier lang.

Fazit: Spannende romantische Fantasy mal ganz ohne Vampire. Absolut hörenswert.

Ein Dankeschön geht an DAV (der Audio-Verlag), der uns diesen Titel zur Rezension überlassen hat.  

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