„Ein überwältigender Abenteuerroman, voller Gefahren. Mut und todesverachtender Handlungen“ verspricht Elizabeth Gilbert auf dem hinteren Klappentext dieses Romans. Der Klappentext, das kurze Reinblättern und diese Aussage haben meine Erwartungen in ziemliche Höhen geschraubt.
Der Biologe Anders Eckman verschwindet im brasilianischen Regenwald. Nach Aussage seiner Forscherkollegin, Dr. Swenson, soll er tot sein. Aber was genau ist passiert? Marina Sing, Dr. Swenson ehemalige Studentin, erhält von ihrem Vorgesetzten und heimlichen Geliebten den Auftrag sich auf die Suche nach Dr. Swenson zu machen. Seit über zwei Jahren hat Dr. Swenson sich nicht mehr bei ihrem Auftraggeber gemeldet, hat aber das überwiesene Geld immer abgehoben. Sie erforscht angeblich die bis ins hohe Alter andauernde Fruchtbarkeit der Lakaschi-Frauen.
Wie eingangs erwähnt, waren meine Erwartungen an diesen Roman recht hoch. Leider wurden sie nicht erfüllt. Die Autorin hatte wohl einfach zu viel in diese 380 Seiten packen wollen. Die einzelnen Figuren blieben mir fremd und der rote Faden wollte sich einfach nicht zeigen. Kaum hat das Kopfkino anfangen zu laufen, wurde die Spule auch schon wieder gebremst weil die Autorin zu einer anderen Person oder einem anderen Thema hüpfte. Mehr als einmal habe ich mich darüber geärgert. Positiv zu erwähnen ist allerdings die bildhafte Sprache der Autorin. Deswegen werde ich sie auf jeden Fall im Auge behalten und ihr bei einem nächsten Roman wieder eine Chance geben.
Fazit: Nichts für mich.
Für weitere Informationen zum Fluss der Wunder geht es hier lang. 












